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Stromverbrauch im Haushalt:
Haushaltsgröße beeinflusst Energiebedarf

Zahl der Kleinhaushalte wächst

Berlin, 25. Februar 2010 - Die wachsende Zahl Alleinlebender erhöht den Strombedarf der deutschen Haushalte: Wer in Deutschland allein lebt, verbraucht durchschnittlich 2 050 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr. Ziehen zwei Personen zusammen, sinkt ihr Verbrauch jährlich um 660 kWh Strom. Das ermittelten der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und die HEA - Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung, in einer aktuellen Erhebung. Im Jahr 2009 waren von rund 40 Millionen (Mio.) deutschen Haushalten 15,9 Mio. Alleinlebende - im Vergleich zu 13,5 Mio. Singles im Jahr 1999.

Ein Zwei-Personen-Haushalt verbraucht im Bundesdurchschnitt etwa 3 440 kWh Strom pro Jahr. Der Verbrauch pro Kopf beträgt 1 720 kWh und nehme mit wachsender Haushaltsgröße stetig ab. Eine Familie mit drei Personen verbraucht nach Angaben des BDEW im Mittel 4 050 und ein Vier-Personen-Haushalt 4 940 kWh Strom im Jahr. Diese Orientierungswerte könnten helfen, Sparpotenziale beim eigenen Stromverbrauch zu ermitteln. Dabei sollten aber auch regionale Unterschiede beachtet werden. So verbrauchen zum Beispiel Haushalte im Osten Deutschlands im Schnitt rund 20 Prozent weniger Strom als in den westlichen Bundesländern, wie Berechnungen des Brachenverbandes ergaben. Wesentliche Gründe dafür seien durchschnittlich kleinere Wohnflächen und eine geringere Ausstattung mit elektrischen Geräten.

Fast alle Energieunternehmen hätten für ihre Kunden Energieberatungsstellen. Die Angebote umfassten neben Tipps zur effizienten Energienutzung im Haushalt auch Förderprogramme beispielsweise zur Heizungs- und Wohnungsmodernisierung.

BDEW Presseinformation
25.02.2010


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Erstes Quartal 2009: Energieverbrauch deutlich gesunken


Verminderte Industrieproduktion ist wichtigster Einflussfaktor

Berlin, 10. Juni 2009 - Der Energieverbrauch in Deutschland ist im ersten Quartal 2009 weiter gesunken: Die Elektrizitätswirtschaft lieferte mit 140 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) rund vier Prozent weniger Strom an ihre Kunden als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (erstes Quartal 2008: 146). Der Gasabsatz sank im selben Zeitraum sogar um sieben Prozent von 330 Mrd. kWh auf knapp 307 Mrd. kWh. Das ermittelte der Bundesverband der

Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, in ersten Erhebungen. Damit sei der Energieverbrauch inzwischen seit sechs Monaten rückläufig.

Vor allem die verminderte Industrieproduktion habe die Energienachfrage deutlich gedrückt, teilte der BDEW mit. So lag die Produktion in der Eisen- und Stahlindustrie beispielsweise in den ersten drei Monaten dieses Jahres jeweils um mehr als 35 Prozent unter dem Ausstoß der entsprechenden Vorjahresmonate. Allein diese Branche hat einen Anteil von knapp fünf Prozent an der gesamten Stromnachfrage. Auch für die Gasversorgungsunternehmen spielt der Bereich Metallerzeugung und -bearbeitung mit einem Absatzanteil von etwa sechs Prozent eine wichtige Rolle. Auf die Chemieindustrie entfallen rund 14 Prozent des gesamten Gasverbrauchs und knapp zehn Prozent des Stromverbrauchs. Auch hier ist die Produktion in den ersten drei Monaten weiter deutlich zurückgegangen, so dass dort auch die Nachfrage nach Energie stark nachließ.

Stabilisierend auf den Energieabsatz hat sich nach Angaben des BDEW ausgewirkt, dass die Haushalte sowie der Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistungen weniger konjunkturell beeinflussbar sind. Diese Abnehmergruppen verbrauchen knapp 50 Prozent der Energie.

Presseinformation
BDEW, 10.06.2009


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2007: Energieverbrauch und Heizkosten gesunken


Die Energieverbräuche in Deutschland sind im Kalenderjahr 2007 durchschnittlich um 7 Prozent und die Heizkosten zwischen 3 und 6 Prozent gesunken. „Gründe hierfür sind sparsames Heizverhalten, wärmere Temperaturen und relativ stabile Preise bei Öl und Gas“, erklärten Lukas Siebenkotten, Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), und Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer von co2online gemeinnützige GmbH, anlässlich der Veröffentlichung des neuen Bundesweiten Heizspiegels (www.heizspiegel.de und www.mieterbund.de). „Die Heizkostenabrechnung 2008 wird aber deutlich höher ausfallen, die Energiepreise sind im vergangenen Jahr förmlich explodiert, und auch der Winter 2008 war kälter“, warnten Siebenkotten und Hengstenberg.

Der aktuelle Bundesweite Heizspiegel weist aus, dass im Kalenderjahr 2007 die Heizkosten für Mieter und Verbraucher bei mit Erdgas beheizten Wohnungen durchschnittlich um 5,6 Prozent, bei mit Heizöl beheizten Wohnungen um 4,9 Prozent und bei Wohnungen mit Fernwärme um 3,2 Prozent gesunken sind. Der Heizenergieverbrauch ging sogar um rund 7 Prozent zurück. Ursachen hierfür sind deutlich sparsameres Heizverhalten der Mieter und Verbraucher, der milde Winter 2007 mit höheren Durchschnittstemperaturen und relativ stabile Energiepreise. Im Jahresdurchschnitt 2007 wurde Gas um 2,9 Prozent teurer, der Ölpreis sank um 1,4 Prozent.

Berlin, 22. Januar 2009
PRESSEMITTEILUNG
co2online, DMB

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Temperaturverteilung 15% unter der Bedarfsannahme


BRUNATA-METRONA-Studie zeigt:
Wohnungsnutzer sind schon heute bewusste Energiesparer!

Hamburg / Hürth bei Köln / München (eh) - Die Heizsaison hat begonnen. Angesichts immer noch hoher Energiekosten steht das Thema Energieverbrauch und damit auch das Heizverhalten in Privatwohnungen nach wie vor im Fokus des öffentlichen Interesses. Die BRUNATA-METRONA-Gruppe ist dieser Thematik im Rahmen einer Studie nachgegangen und hat rund vier Millionen Einzelmessungen von Raumtemperaturen in deutschen Mietwohnungen ausgewertet. Gewonnen wurden diese Messdaten im Rahmen der regulären Ablesung von elektronischen Heizkostenverteilern während der vergangenen vier Heizperioden seit dem Winter 2004, jeweils in den Monaten November bis April. Die Ergebnisse zeigten überraschend und erstmals empirisch belastbar, dass die üblichen Annahmen hinsichtlich Wohnraumtemperaturen nicht zutreffend sind. Das heißt: Die deutschen Mietwohnungen sind wesentlich sparsamer beheizt als angenommen.



Rund ein Viertel aller Wohnräume waren im Winter unter 16°C temperiert und gelten damit als unterkühlt. Fast 8% fielen sogar noch unter die nach DIN-Norm kritische Grenze von etwa 14°C. Bereits 70% - das sind mehr als zwei Drittel aller Wohnräume - blieben unter der üblichen Behaglichkeitsgrenze von 20°C. Nur ein knappes Fünftel aller Räume befand sich im „normalen“ Bereich zwischen 20 und 22°C und nur wenig mehr als 10% aller Räume konnten mit 22 bis 29°C als überheizt gelten. Bezogen auf eine Bedarfstemperatur von 20 bis 21 °C und der Annahme, wonach pro °C der Heizenergiebedarf um etwa 6% zunimmt, zeigt die Studie, dass die tatsächliche Temperaturverteilung um etwa 15% unter der Bedarfsannahme liegt. Das entspricht einem tatsächlichen Energieminderverbrauch von rund 16,5%. Anders ausgedrückt: Im Mittel liegen die Wohnraumtemperaturen heute rund zwei Grad unter den Bedarfsannahmen. Das bedeutet, dass die Mieter beim Verbrauchsverhalten sparsamer sind, als erwartet. Im Sinne einer Vorbeugung vor Schimmelbildung, die sowohl die Bausubstanz als auch die Gesundheit massiv schädigen kann, sollte daher eher vor einem noch sparsameren Umgang mit Heizenergie gewarnt werden.



Die Tatsache, dass die meisten Mieter bereits heute sehr sparsam mit Heizenergie umgehen, lässt aber keine Rückschlüsse darauf zu, wie es um die Effizienz bei der Bereitstellung dieser Energie bestellt ist. Hier wäre es zu begrüßen, wenn Hausbesitzer und Verwalter künftig verstärkt auf eine optimale Einstellung der Heizungsanlage achten würden. Im Rahmen der OPTIMUS-Studie, ein von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördertes Projekt, wurden die Heizungsanlagen von rund 100 Häusern unter die Lupe genommen. Die Studie belegt, dass durch eine optimale Einstellung von Heizung, Pumpen, Regelung und Thermostatventilen Energieeinsparungen von bis zu 20 Prozent erzielt werden können. Bereits durch den hydraulischen Abgleich und die Einstellung der Vorlauftemperatur bei der bestehenden Heizungsanlage sind erhebliche Energieeinsparungen möglich. Wer diese Möglichkeiten zum „Tuning“ der Heizungsanlage nutzt, verbessert bei geringen Investitionen die Energieeffizienz der Liegenschaft, senkt die Kosten für Brennstoffe oder Fernwärme und kann somit Kostensenkungen an die Mieter weitergeben.

BRUNATA-METRONA, München
09.01.2009

Grafiken: DIMaGB.de

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Energieverbrauch 2008 gestiegen

Wärme-Energien und Kernenergie im Plus / Kohleeinsatz in Kraftwerken gesunken

Berlin/Köln (22.12.2008) - Trotz hoher Preise hat sich der Energieverbrauch in Deutschland 2008 um über 2 Prozent erhöht. Vor allem Wärmeenergien sowie einige erneuerbare Energieträger verbuchten kräftige Zuwächse. Nach ersten Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) stieg der Primärenergieverbrauch in Deutschland 2008 auf rund 480 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (Mio. t SKE) (14 062 PJ). Das waren 2 Prozent oder 10 Mio. t SKE mehr als im Vorjahr. Zur höheren Nachfrage nach Wärmenergien trugen vor allem die im Vergleich zum Vorjahr kühleren Temperaturen bei.

Am stärksten profitierte der Ölverbrauch vom Anstieg des Energiebedarfs. Der Verbrauch an Mineralöl stieg um rund 5 Prozent auf knapp 166 Mio. t SKE. Der Anteil des Mineralöls am gesamten Energieverbrauch erhöhte sich um knapp 1 Prozent auf 34,6 Prozent. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die stark gestiegene Nachfrage nach leichtem Heizöl zurückzuführen. Dem Nachfrageanstieg um 32 Prozent in diesem Jahr steht ein Rückgang von 34 Prozent im Vorjahr gegenüber. 2007 hatten viele Verbraucher beim leichten Heizöl eine starke Kaufzurückhaltung geübt. Diesel- und Flugkraftstoff verzeichneten wegen guter Verkehrskonjunktur 2008 einen Bedarfszuwachs von 3,2 sowie 1,6 Pozent. Die anderen Mineralölprodukte lagen dagegen überwiegend im Minus.

Der Erdgasverbrauch nahm im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr um knapp 3 Prozent auf 109,5 Mio. t SKE zu. Die im Vergleich zum Vorjahr kühlere Witterung im ersten Halbjahr steigerte die Nachfrage bei den privaten Haushalten. Der industrielle Erdgasverbrauch stagnierte vor dem Hintergrund der konjunkturellen Eintrübung. Dagegen erhöhte sich der Erdgaseinsatz zur Stromerzeugung um rund 8 Prozent.

Der Verbrauch an Steinkohle fiel im Jahre 2008 um etwas mehr als 6 Prozent auf 63,3 Mio. t SKE zurück. Die Kraftwerke verringerten ihren Bedarf um rund 7 Prozent. Der Kohleverbrauch der Stahlindustrie nahm im Zuge der konjunkturellen Abschwächung um gut 4 Prozent ab. Der Wärmemarkt erreichte dagegen annähernd das Vorjahresniveau. Der Braunkohlenverbrauch lag mit 53,2 Mio. t SKE um 3,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Die Veränderung ist im Wesentlichen auf die geringere Verfügbarkeit der Kraftwerke zurückzuführen, an die üblicherweise mehr als 90 Prozent der Förderung gehen.

Die Stromerzeugung aus Kernkraftwerken erhöhte sich um 5,7 Prozent auf 55,3 Mio. t SKE. Der Beitrag der Wasserkraftwerke stagnierte auf Vorjahresniveau und der Beitrag der Windkraftanlagen stieg nach einem schwachen Ergebnis in den ersten neun Monaten insgesamt um 5,5 Prozent. Die Erneuerbaren Energien erhöhten ihren Anteil am Primärenergieverbrauch leicht auf 7,3 Prozent (Vorjahr: 7,0 Prozent).


Stabiler Energiemix für 2008
Anteile der Energieträger am Primärenergieverbrauch in Deutschland
im Jahre 2008 - gesamt 480 Mio. t SKE (Vorjahr in Klammern)



Der Verbrauch an Primärenergieträgern stieg in Deutschland im Jahre 2008 nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen um 2,1 Prozent auf knapp 480 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (Mio. t SKE). Vor allem der Verbrauch an Heizenergien nahm zu. Der Einsatz von Kohlen verringerte sich. Die Stromerzeugung aus Kernkraft nahm deutlich zu. Der Anteil Erneuerbarer Energien wurde durch einen stabilen Beitrag der Wasserkraft und einem Anstieg bei der Windenergie bestimmt.




Das Mineralöl konnte seinen Anteil an der Energieversorgung Deutschlands im Jahre 2008 leicht ausbauen. Die Bedeutung von Stein- und Braunkohlen nahm leicht ab. Die Kernenergie erhöhte ihren Anteil. Die Erneuerbaren Energien steigerten ihren Anteil auf insgesamt 7,3 Prozent, die größten Anteile entfallen auf Wasser, Wind und Biomasse.


Energieverbrauch wird von der Witterung bestimmt
Entwicklung des Primärenergieverbrauchs in Deutschland
2000 bis 2008 - Angaben in Mio. t SKE



Der Verbrauch an Primärenergieträgern in Deutschland wird maßgeblich durch den witterungsbedingten Temperaturverlauf geprägt. Bei durchschnittlichen Temperaturen liegt der Verbrauch pro Jahr bei etwa 500 Mio. t SKE. Preise und Konjunkturentwicklungen haben einen deutlich geringeren Einfluss auf den Verbrauch.

Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen
22.12.2008

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Mehr Energie für Heizung
Energieverbrauch weiter im Plus / Kohleeinsatz in Kraftwerken gesunken

Berlin/Köln (29.10.2008) - Die erhöhte Nachfrage nach Heizenergien sorgt für einen steigenden Energieverbrauch in Deutschland. In den ersten neun Monaten des Jahres wurden nach aktuellen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) in Deutschland insgesamt etwa 351 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (Mio. t SKE) beziehungsweise 10 279 Petajoule (PJ) an Primärenergieträgern verbraucht. Das waren 2,4 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Der Mineralölverbrauch stieg in den ersten neun Monaten insgesamt um über 4 Prozent. Hauptträger des Zuwachses war das leichte Heizöl, dessen Absatz sich nach einem Rückgang von über 30 Prozent im Vorjahr nunmehr um rund 26 Prozent erhöhte. Der Absatz von Dieselkraftstoff verzeichnete von Januar bis September ein Plus von 4 Prozent und der von Flugkraftstoffen eine Steigerung von 3 Prozent. Der Bedarf der anderen Mineralölprodukte war überwiegend rückläufig.

Der Erdgasverbrauch nahm in den ersten neun Monaten um fast 5 Prozent zu. Verantwortlich für diesen Zuwachs war vor allem die im Vergleich zum Vorjahr vornehmlich im Frühjahr kühlere Witterung. Aber auch Industrie und Kraftwerke erhöhten ihren Erdgaseinsatz, wenn auch nur in geringem Maße.

Der Verbrauch an Steinkohlen war dagegen um fast 5 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Der Verbrauch von Braunkohlen verminderte sich um 3,4 Prozent. Bei beiden Energieträgern wirkten sich geringere Lieferungen an die Kraftwerke aus. Der Beitrag der Kernenergie zur Energiebilanz erhöhte sich um gut 5 Prozent.

Die erneuerbaren Energien steigerten ihren Beitrag zur Energiebilanz in den ersten neun Monaten nur leicht. Während die Wasserkraft ein stabiles Ergebnis erbrachte, sank die Stromerzeugung aus Windenergie trotz eines weiteren Zubaus von Anlagen witterungsbedingt um 2,7 Prozent. Der Verbrauch an sonstigen Energien, darunter vor allem Holz und anderer erneuerbarer Energien, nahm um 9 Prozent zu. In Gänze erhöhten die erneuerbaren Energien ihren Anteil am Primärenergieverbrauch Deutschlands leicht auf 7,3 Prozent.


Entwicklung des Bedarfs an Primärenergien in den ersten
neun Monaten - Veränderungen in Prozent - gesamt 351 Mio. t SKE


Der Verbrauch an Primärenergieträgern stieg in den ersten neun Monaten des Jahres 2008 in Deutschland nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen um 2,4 Prozent auf etwa 351 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (Mio. t SKE). Vor allem der Verbrauch an Heizenergien nahm zu. Der Einsatz von Kohlen nahm ab. Der Anteil Erneuerbarer Energien wurde durch einen stabilen Beitrag der Wasserkraft und einem Rückgang bei der Windenergie bestimmt.

Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen
AGEB Pressedienst
29.10.2008

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Erdgasverbrauch im 1. Halbjahr 2008 gestiegen

Steigerung bei privaten Haushalten um zehn Prozent

Berlin, 26. September 2008 - Der Erdgasverbrauch in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2008 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 9,5 Prozent auf rund 524 Milliarden Kilowattstunden gestiegen. Das meldete der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, nach ersten Erhebungen.

Verantwortlich für die Verbrauchssteigerung sei die im Vergleich zum Vorjahr deutlich kühlere Witterung, insbesondere im März und April 2008. Dadurch stieg die Nachfrage nach Heizgas bei den privaten Haushalten um rund ein Zehntel, berichtete der Branchenverband. Erdgas werde inzwischen in mehr als 20 Millionen Haushalten eingesetzt.

Die Zahl der mit Erdgas beheizten Wohnungen sei dabei - so der Branchenverband - im Jahr 2007 um rund 200 000 Einheiten auf 18,4 Millionen gestiegen. Damit sei Erdgas mit einem Anteil von 48,3 Prozent Marktführer vor Heizöl, das in 30,3 Prozent aller Wohnungen Heizwärme liefere.

Der Erdgasverbrauch der Industrie habe sich im ersten Halbjahr 2008 bei einer in diesem Zeitraum noch günstigen konjunkturellen Lage um etwa fünf Prozent erhöht, so der BDEW. Der Erdgaseinsatz in Kraftwerken zur Stromerzeugung sei insbesondere wegen der verstärkten Nutzung von Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung um rund zwölf Prozent gestiegen.

BDEW, 26.9.2008

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Energieflussbild der AGEB für 2007


Dem Energiefluss folgen
Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen berechnet Stufen der Energieversorgung /
Mehr heimische Energien / Haushalte senken Bedarf kräftig

Berlin/Köln (12.09.2008) – Um Deutschland sicher und ausreichend mit Energie zu versorgen, wurden nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) im vergangenen Jahr 403 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (Mio. t SKE) an Importenergien sowie 139 Mio. t SKE aus heimischer Energiegewinnung benötigt. Zusätzlich wurden rund 6 Mio. t SKE aus Vorräten und Lägern im Inland entnommen. Aus dem von der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen jetzt aktualisierten Energieflussbild für das Jahr 2007 geht hervor, dass nach Abzug von 71 Mio. t SKE für Exporte 477,5 Mio. t SKE an Primärenergieträgern zur Verfügung standen. Davon beanspruchten der nicht-energetische Verbrauch in den Grundstoffindustrien, Unwandlungsverluste und der Eigenverbrauch der Energiewirtschaft rund 185 Mio. t SKE. Zur Deckung des Endenergiebedarfs von Industrie, Verkehr und Haushalten sowie Gewerbe, Handel und Dienstleistungsbranche verblieben knapp 293 Mio. t SKE. Den größten Anteil am Endenergieverbrauch hatte der Verkehr mit 30,3 Prozent. Auf die Industrie entfielen 28,5 Prozent und auf die privaten Haushalte 25,6 Prozent. Der Anteil des Bereichs Gewerbe, Handel, Dienstleistungen erreichte 15,6 Prozent.

Infolge der überdurchschnittlich warmen Witterung lag der gesamte Endenergieverbrauch um rund 6 Prozent unter dem Wert von 2006. Die privaten Haushalte profitierten am stärksten von der milden Witterung und verminderten ihren Bedarf mit 15,4 Prozent besonders stark. Der Bereich Gewerbe, Dienstleistungen senkte den Verbrauch um 8,4 Prozent. Die Industrie verringerte ihren Bedarf um gut 1 Prozent und der Verkehr um 0,6 Prozent.

Die Importabhängigkeit der deutschen Energieversorgung lag im vergangenen Jahr bei rund 71 (Vorjahr: 73) Prozent, teilte die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen anlässlich der Erstellung des neuen Energieflussbildes für die Bundesrepublik Deutschland mit. Wesentlich für den leichten Rückgang der Importabhängigkeit war neben dem geringeren Gesamtbedarf und niedrigeren Importen eine höhere Gewinnung von heimischer Braun- und Steinkohle sowie die verstärkte Nutzung von Wind- und Wasserkraft.

Das Energieflussbild der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen steht als Download
unter http://www.ag-energiebilanzen.de zur Verfügung.




Berlin/Köln - Die Importabhängigkeit der deutschen Energieversorgung verringerte sich 2007 auf rund 71 Prozent. Eine höhere Braun- und Steinkohlenförderung sowie die verstärkte Nutzung von Wind- und Wasserkraft erhöhten den inländischen Beitrag am Energieaufkommen auf über 29 Prozent. Die warme Witterung sorgte für eine deutlich geringere Energienachfrage. Der Bereich Haushalte verminderte 2007 den Bedarf an Endenergie um 15,4 Prozent.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen


Kommentar:




Grafik zur Verdeutlichung der Größenordnungen
Eine einfache Formel: Primärenergie - Verluste = Endenergie




Grafik zur Verteilung des Endenergieverbrauchs
zuzüglich der Verluste in der Energiewirtschaft


In dieser Zusammenstellung, die offiziell gern unterlassen wird, sind die Haushalte nur mit 16% dabei. GHD bedeutet Gewerbe, Handel, Dienstleitungen, aufgrund der strukturellen Nähe ist dieser Sektor mit der Industrie zusammengefasst. Bei Verkehr geht das nicht, denn hier sind private und gewerbliche Anteile enthalten.




Grafik zur Verteilung des Endenergieverbrauchs
Die Haushalte haben ihre vermeintliche Spitzenreiterposition abgegeben.
Vorher waren es rund 30%.
Die AGEB dazu: "Haushalte senken Bedarf kräftig".


23.09.2008
DIMaGB.de

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Stromverbrauch im 1. Halbjahr 2008 leicht gestiegen

Schalttag im Februar bewirkte Zuwachs / Höhere Industrieproduktion steigerte Stromnachfrage

Berlin, 8. August 2008 - Der Stromverbrauch in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2008 auf rund 277 (Erstes Halbjahr 2007: 273) Milliarden Kilowattstunden gestiegen: Damit lieferte die deutsche Stromwirtschaft 1,5 Prozent mehr Strom an ihre Kunden als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das meldete der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, nach ersten Erhebungen.

Den leichten Zuwachs dürfte vor allem der Schalttag im Februar 2008 bewirkt haben: Rund 0,6 Prozentpunkte des Anstiegs beim Stromverbrauch gingen auf das Konto des zusätzlichen Tages, schätzt der Branchenverband. Außerdem habe die gute wirtschaftliche Konjunktur für vermehrte Stromnachfrage gesorgt. So sei die Industrieproduktion von Januar bis Mai 2008 um 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gewachsen. Das habe den Strombedarf der Betriebe gesteigert. Auf der anderen Seite dämpften wachsendes Energiebewusstsein und effiziente Technik die Zuwachsraten des Stromverbrauchs.

BDEW, 8.8.2008

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Analyse von Techem zu den
Heiz- und Warmwasserkosten in der Saison 2006/2007

18. März 2008 Eschborn. Heizen mit Öl ist in der Region Bremen, Marburg, Kassel und Düsseldorf am teuersten: 855 Euro waren in Bremen in der Heizperiode 2006/2007 für eine 70 Quadratmeter-Wohnung pro Jahr aufzuwenden, 843 im Großraum Marburg (79 m2), 814 in Kassel (74 m2) und 813 Euro in der Region Düsseldorf (72 m2). Am günstigsten kamen (neben Chemnitz, Erfurt und Leipzig) die Bewohner der Region Schwerin davon: Sie zahlten 537 Euro für 57 m2. Im Schnitt mussten die Deutschen 769 Euro für ihre warme Stube (71 m2) zahlen – gegenüber von vor drei Jahren (585 Euro) ist das eine Steigerung um 32 Prozent. Trotz eines knapp 20-prozentigen Anstiegs der Heizölpreise von 0,46 Euro pro Liter (Heizperiode 05/06) auf 0,55 Euro pro Liter in 06/07 stiegen die Heiz- und Warmwasserkosten im Vergleich zum Vorjahr nur um 5,1 Prozent an. Diese Daten ermittelte Techem, Europas führendes Dienstleistungsunternehmen bei Erfassung und Abrechnung von Energie und Wasser, aus den Heizkosten von rund 410.000 Wohnungen in 40.000 Mehrfamilienhäusern.

Dass die Preisentwicklung des Heizöls nicht voll durchgeschlagen ist, verdanken die Haushalte dem um 10,6 Prozent gesunkenen Energieverbrauch und den konstant gebliebenen Nebenkosten wie Wartung, Strom, Schornsteinfeger u. a. Allerdings gibt es große regionale Unterschiede. In diesem Zusammenhang spielt auch die Wohnungsgröße eine Rolle.

Techem-Pressesprecher Stefan Lutz: „Zwar lässt der bisherige Winterverlauf wieder auf moderate Heizkosten für die bald auslaufende Heizperiode hoffen. Verlassen sollte man sich darauf nicht – auch die weitere Entwicklung der Energiepreise kann noch Überraschungen bringen. Wir können nur immer wieder raten, nachhaltig verbrauchsbewusst und sparsam zu heizen – auch unserem Klima zuliebe!"

Den höchsten Anstieg der Heiz- und Warmwasserkosten hatten die Regionen um Ulm (11,0 Prozent), Münster (9,6) und Bremen (8,4). Vergleichsweise glimpflich kamen die Regionen um Regensburg (1,4), Hannover und Nürnberg (1,7) und Mannheim (1,9 Prozent) davon.

Im Einzelnen ermittelte Techem regional diese Heiz- und Warmwasserkosten: Augsburg: 777 Euro (plus 2,6 Prozent), Bayreuth: 757 (5,7), Berlin: 806 (4,3), Braunschweig: 713 (3,6), Bremen: 855 (8,4), Chemnitz: 659 10,9), Dresden: 735 (12,7), Düsseldorf: 813 (4,6), Erfurt: 642 (8,8), Essen: 759 (4,3), Frankfurt am Main: 809 (7,4), Freiburg: 764 (4,8), Hamburg: 768 (6,5), Hannover: 720 (1,7), Kassel: 814 (3,7), Kiel: 801 (7,8), Koblenz: 753 (3,9), Köln: 781 (5,0), Leipzig: 587 (11,8), Mannheim: 762 (1,9), Marburg: 843 (7,4), München: 701 (5,1), Münster: 756 (9,6), Nürnberg: 7,32 (1,7), Regensburg: 729 (1,4), Rosenheim: 746 (4,8), Schwerin: 537 (10,0), Siegen: 782 (4,8), Stuttgart: 787 (4,7), Ulm: 769 (11,0), Würzburg: 761 Euro (minus 2,2 Prozent).


Der Heiz- und Warmwasserkosten-Vergleich

Stadtregion Heiz-/Warmwasser- Kosten/Euro je Wohnung Differenz
in %
Wohnfläche
in m²
  PLZ-Bereich 2005/06 2006/07    
Augsburg 85000-86999 757 777 + 2,6 71,5
Bayreuth 95000-96999 716 757 + 5,7 69,7
Berlin 10000-16999 773 806 + 4,3 66,1
Braunschweig 37000-39999 688 713 + 3,6 67,9
Bremen 26000-29999 789 855 + 8,4 69,7
Chemnitz 07000-09999 594 659 + 10,9 61,9
Dresden 01000-03999 652 735 + 12,7 72,1
Düsseldorf 40000-43999 777 813 + 4,6 71,5
Erfurt 98000-99999 590 642 + 8,8 64,1
Essen 44000-47999 728 759 + 4,3 72,0
Frankfurt am Main 60000-65999 753 809 + 7,4 71,5
Freiburg 76000-79999 729 764 + 4,8 74,0
Hamburg 20000-23999 721 768 + 6,5 65,8
Hannover 30000-32999 708 720 + 1,7 73,2
Kassel 33000-34999 785 814 + 3,7 74,2
Kiel 24000-25999 743 801 + 7,8 66,1
Koblenz 54000-56999 725 753 + 3,9 73,5
Köln 50000-53999 744 781 + 5,0 73,8
Leipzig 04000-06999 525 587 + 11,8 62,0
Mannheim 66000-69999 748 762 + 1,9 72,8
Marburg 35000-36999 785 843 + 7,4 79,0
München 80000-81999 667 701 + 5,1 58,6
Münster 48000-49999 690 756 + 9,6 70,6
Nürnberg 91000-91999 720 732 + 1,7 70,2
Regensburg 93000-94999 719 729 + 1,4 69,7
Rosenheim 82000-84999 712 746 + 4,8 68,6
Schwerin 17000-19999 488 537 + 10,0 57,1
Siegen 57000-59999 746 782 + 4,8 73,4
Stuttgart 70000-75999 752 787 + 4,7 71,6
Ulm 87000-89999 693 769 + 11,0 70,6
Würzburg 97000-97999 778 761 - 2,2 75,9
Mittelwert   732 769 + 5,1 70,6

Techem, 18.03.2008

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Erdgas und Strom 2007:
Höhere Energieeffizienz dämpft Energieverbrauch
Erdgasverbrauch sank um fünf Prozent / Stromverbrauch nahezu stabil

Berlin, 27. Februar 2008 - Die milde Witterung, das wachsende Energiebewusstsein der Verbraucher und die gute Auslastung der Industrie beeinflussten 2007 den Energieverbrauch: Der gesamte Netto-Stromverbrauch in Deutschland blieb bei einem leichten Plus von 0,3 Prozent nahezu stabil. 541 (2006: 540) Milliarden Kilowattstunden Strom flossen an Haushalte, Industrie, Gewerbe, Verkehr und die Bereiche Landwirtschaft und Dienstleistungen. Das ermittelte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. Der Trend zur Entkoppelung von Stromverbrauch und Konjunktur wurde bestätigt: Das Wirtschaftswachstum in Deutschland betrug 2007 rund 2,5 Prozent.

Der Erdgasverbrauch sank nach Angaben des BDEW 2007 im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf 925 Milliarden Kilowattstunden. Verantwortlich für die deutliche Verbrauchsminderung sei die im Vergleich zum Vorjahr sehr milde Witterung am Jahresbeginn 2007. Dies führte zu einem Rückgang der Nachfrage nach Erdgas im ersten Halbjahr 2007 um rund 20 Prozent. Im zweiten Halbjahr 2007 gab es im Vergleich zum außergewöhnlich warmen zweiten Halbjahr 2006 deutliche Zuwächse um etwa 15 Prozent. Insgesamt blieb der Anteil des Erdgases am Primärenergieverbrauch mit 22,7 (22,6) Prozent in etwa konstant.

BDEW, 27.2.2008

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Verbrauchte Energie im Mehrfamilienwohnhaus

In ihrer Mieterzeitschrift "stadtleben", Ausgabe 1/2008 gibt die Berliner Wohnungsgesellschaft DEGEWO (Wohnungsbestand per 31.12.2006: rd. 70 Tausend). Werte dafür an, wo die Energie im Mehrfamilienwohnhaus "verbraucht" wird. Natürlich bedeutet verbrauchen hier nur, dass es umgangssprachlich bedeutet, wohin die Wärme verschwindet. Energie kann nur umgewandelt, nicht aber erzeugt oder verbraucht werden. Trotzdem geht die Wärme den Weg von warm nach kalt und ab der Wand ist es nun einmal für die jeweilige Gebäudebilanz ein Verlust. Angesichts des Wohnungsbestandes sollte man davon ausgehen, dass die DEGEWO auf langjährige Erfahrungen zurückgreift.

[%[ von bis Mittel
Boden 5 10 7
Dach 10 20 15
Lüftung 10 15 12
Fenster 15 20 17
Schornstein 25 30 27
Wand 20 25 22

S

85 120 100

In der Tabelle sind die von-bis-Werte angegeben, dazu in der rechten Spalte die geglätteten Mittelwerte, so dass deren Summe 100% ergibt. Das Ergebnis veranschaulicht die Grafik. Auffällig ist, dass der Wärmeverlust über das Bauteil Wand nur mit 22% anzusetzen ist (DEGEWO: 20-25%). Angesichts dieses bescheidenen Wertes dürften von bestimmten Kreisen angegebene Einsparpotenziale weit über 25% schon zu denken geben, wenn sie schon nicht überraschen.



Grafik: DIMaGB, Daten: DEGEWO

30.01.2008

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Stromverbrauch in Haushalten


Zwölf Prozent des Stroms für Unterhaltungselektronik
Energieeffizienz dämpft Stromverbrauch trotz steigender Gerätezahl
Verbrauchsanteil von Kühl- und Gefrierschränken liegt bei 29 Prozent

Berlin, 17. Januar 2008 - Rund zwölf Prozent ihres Stroms nutzen die rund 39 Millionen deutschen Haushalte inzwischen für Unterhaltungselektronik, Telekommunikation und Computer. Das ermittelte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, bei jüngsten Berechnungen.

Der Anteil des Stromverbrauchs im Haushalt hat sich in den vergangenen Jahren nach BDEW-Angaben lediglich im Anwendungsbereich Unterhaltungselektronik, Telekommunikation und Computer leicht von zehn auf nun zwölf Prozent erhöht. Zwar steige in den Haushalten die Zahl der elektrisch betriebenen Geräte. Diese seien aber immer effizienter und verbrauchten weniger Energie. Zudem würden die Verbraucher bewusster mit Strom umgehen und somit zusätzlich ihre Stromrechnung entlasten.

Nur rund acht Prozent des Stroms nutzen die Haushalte laut BDEW zur Beleuchtung ihrer Wohnung. Auf Kühl- und Gefrierschränke entfallen 29 Prozent. Kochen, Bügeln und Wäschetrocknen kommen auf etwa 19 Prozent. Die Warmwasserbereitung, auch die in Wasch- und Geschirrspülmaschinen, verbraucht 17 Prozent des Haushaltsstroms. Die Heizung schlägt mit 15 Prozent zu Buche.

BDEW
17.1.2008



Grafik:DIMaGB
Daten: BDEW

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