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Readymix Orange Wanne
CEMEX Deutschland Vorreiter beim dichten Kellerbau

CEMEX Deutschland erfüllt mit dem Abdichtungskonzept Orange Wanne derzeit als einziger bundesweiter Anbieter die Anforderungen für wasserundurchlässige Keller im Wohnbau.

„Eigentlich war ich anfangs recht skeptisch über die Verwendung von stahlfaserarmiertem Aaton* in der Orangen Wanne. Als ich dann aber sah, welche Zeit und Personalersparnis wir durch diesen Spezialbeton hatten, war ich über meine Entscheidung mehr als froh.“ Reiner Feldmann, Chef der Feldmann Hochbau GmbH, Gescher, stand beim Bau eines Wohn- und Geschäftshauses mit Tiefgarage und Keller in Laer vor einem Problem, das jeder Bauunternehmer kennt: drückendem Wasser, herrührend von einem Löschteich und einem Bach.


Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses in Laer

Peter Nowack vom Architekturbüro Köllner und Nowack, Laer: „Als planender Architekt und gleichzeitig als Bauherr ist man natürlich daran interessiert, dass eine optimale Abdichtung gegen das Grundwasser erfolgt. Deswegen hatten wir von Anfang an eine Betonwanne eingeplant.“ Er und sein Partner seien aus Kostengründen und wegen der langen Gewährleistungsdauer recht schnell von den Vorzügen einer Orangen Wanne überzeugt gewesen.

Die Wahl einer Orangen Wanne in stahlfaserarmiertem Aaton erweist sich auch als eine Investition in die Zukunft. Galt über lange Jahre die Weiße Wanne als Maß aller Dinge, so stellt die 2004 veröffentliche Richtlinie „Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton" (WU-Richtlinie) des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStb) höhere Anforderungen.

Dr. Joachim Budnik, Leiter der Hauptabteilung Technologie von CEMEX Deutschland: „Die WU-Richtlinie unterscheidet zwei Nutzungsklassen: Bei Nutzungsklasse A sind keine Feuchtstellen auf der Oberfläche erlaubt, bei Nutzungsklasse B sind sie zulässig. Aus den Erläuterungen der WU-Richtlinie – zurzeit noch im Entwurf – geht hervor, dass Keller in Wohnbau der Nutzungsklasse A zuzuordnen sind. Die den meisten unter dem Namen Weiße Wanne bekannte Bauweise wird nach dem Entwurfsgrundsatz der Rissbreitenbeschränkung bemessen. Dies ist – wie der Name schon andeutet – eine Bauweise, die Trennrisse zulässt. Die Vermeidung von Feuchtstellen, also die Nutzungsklasse A, lässt sich jedoch mittels Beschränkung der Rissbreite ohne besondere Maßnahmen nicht nachweisen. Die WU-Richtlinie erzwingt hier den Entwurfsgrundsatz der Trennrissvermeidung, um die Nutzungsklasse A zu erfüllen.“


Das Betonabdichtungssystem Readymix Orange Wanne
mit Stahlfaser-Aaton schützt Keller und Tiefgarage vor
drückendem Wasser.

„Nie mehr anders!“
Zurzeit erfüllt CEMEX Deutschland als einziger bundesweiter Anbieter mit der Bauweise Orange Wanne aus Readymix Stahlfaserbeton die Anforderungen der Nutzungsklasse A. Als Grundlage hierfür dient auch ein bundesweit gültiges Gutachten von Prof. Josef Hegger, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule in Aachen.

Beim Bauvorhaben in Laer hat sich der Einsatz von stahlfaserarmiertem Aaton in der Orangen Wanne als überzeugend erwiesen. „Nach anfänglicher Skepsis bin ich jetzt hundertprozentig überzeugt“, meinte Bauunternehmer Reiner Feldmann. „Nie mehr anders!“

CEMEX Deutschland AG, Ratingen
23.05.2005

*Aaton: das ist kein Tippfehler; Cemex bezeichnet den selbstverdichtenden bzw. leicht verarbeitbaren Beton als  „Aaton“ und gebraucht den Begriff  Stahlfaser-Aaton. Na ja.

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Stahlfaserbeton - Praktikable Theorie eines innovativen Baustoffs
Ingenieurtag der Fachhochschule Potsdam mit der Readymix Baustoffgruppe am 24.2.2005

Am 24.02.2005 fand eine gemeinsame Informationsveranstaltung der Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Bauingenieurwesen, der Readymix-Klösters-Beton-Vertriebsgesellschaft und der Rüdersdorfer Zement GmbH zum Thema Stahlfaserbeton und dessen Verwendung im Ein- und Mehrfamilienhausbaustatt. Der Einladung in das neue Laborgebäude der FH Potsdam folgten zahlreiche Vertreter von Architektur- und Ingenieurbüros sowie von Baubetrieben. In insgesamt sieben Beiträgen wurde der Baustoff Stahlfaserbeton und seine Anwendungsmöglichkeiten im Ein- und Mehrfamilienhausbau dargestellt. Eine Demonstration am Frisch- und Festbeton in der Versuchshalle der Fachhochschule sowie der Belastungsversuch an einem 8 m x 1 m x 0,2 m großen, lediglich mit Stahlfasern bewehrten Bauteil rundeten die Veranstaltung ab.

Partnerschaft Forschung und Praxis
Heino Füchter, Geschäftsführer der Readymix-Klösters-Beton-Vertriebsgesellschaft und Leiter des Gebietes Berlin-Brandenburg der Readymix AG, stimmte die Gäste in seiner Begrüßung auf die Partnerschaft zwischen Theorie und Praxis, Forschung und Industrie ein. Chancen aus der Krise im Bauwesen ergeben sich nach Füchter für den, der progressiv Partnerschaften eingeht, damit neue Wege beschreitet und modernen Technologien offen gegenübersteht.

Paket neuer Baustoffe und Dienstleistungen
Die Offerte der Readymix für modernes Bauen umriss Prof. Dr.-Ing. Rolf Silbereisen, Leiter Baustofftechnik im Gebiet Berlin-Brandenburg der Readymix AG und Honorarprofessor an der FH Potsdam, anschaulich in seinem Beitrag. Von Stahlfaserbeton, dem selbstverdichtenden bzw. leicht verarbeitbaren Beton „Aaton“, Stahlfaser-Aaton, Anhydritfließestrich und Verfüllbaustoffen bis hin zum System „Orange Wanne“, den Dienstleistungen des Readymix-Statikbüros und der Unterstützung beim Verfassen von Ausschreibungstexten geht das Angebot an Planer und Bauausführende.„Sprechen Sie mit uns“ ist die Botschaft seines Beitrages.

Theorie, Möglichkeiten und Grenzen des Stahlfaserbetons
wurden im Beitrag von Prof. Dr.-Ing. Johannes Vielhaber, Prorektor für Planung, Entwicklung und Forschung der Fachhochschule Potsdam sowie Professor für Planung und Konstruktion im Ingenieurbau, insb. Massivbau, aufgezeigt. Er ging insbesondere auf die Wirkmechanismen der unterschiedlichen Fasern und die verschiedenen Möglichkeiten des Ersatzes konventioneller Stabbewehrung durch Stahlfasern ein. Sehr anschaulich stellte er die Chancen des Baustoffs an einer Vielzahl von Anwendungsbeispielen dar.

Stahlfaserbeton erleben
Ebenfalls unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Vielhaber fand in der Versuchshalle der FH Potsdam der „praktische Teil“ der Veranstaltung statt. Zuerst wurde ein Stahlfaser-Aaton (Konsistenz F6) der Festigkeitsklasse C 35/45F 2,0/1,6 mit der Fahrmischer-Betonpumpe in eine vorbereitete Schalung gefördert und ohne maschinelle Verdichtung verarbeitet. Es wurde erläutert, dass es sich bei dem gelieferten Beton der Faserbetonklasse F 2,0/1,6 um eine außerordentlichleistungsfähigen Stahlfaserbeton handelt, der nicht zwangsläufig aus jedem Transportbetonwerk lieferbar ist. Nachdem sich die Teilnehmer der Veranstaltung von den ausgezeichneten Frischbetoneigenschaften des Materials überzeugt hatten, wurde ein vorher aus dem gleichen Material hergestellter Probekörper (ohne Stabstahlbewehrung) der Abmessungen 8 m x 1 m x 0,2 m als Zweifeld-Durchlaufträger auf Biegung beansprucht. Die anwesenden Fachleute konnten sich damit einen praktischen Eindruck über das Verhalten des Stahlfaserbeton-Bauteils nach dem Biegeriss des Betons verschaffen. An einer Großleinwand wurde das Last-Durchbiegungs-Diagramm im Moment seines Entstehens aufgezeigt. Die Möglichkeit, die Theorie des Stahlfaserbetons an den „live“ ermittelten Werten zu überprüfen, zu durchdenken und zu diskutieren, wurde durch die Teilnehmer intensiv bis weit in die Mittagspause genutzt.

Die Anwendung im Schwergutterminal Aken
erläuterte Frau Astrid Fischer, Leiterin Baustofftechnologie und Produktmanagement der Readymix Beton Saale GmbH & Co KG, anschaulich. Der Einsatz von Stahlfaserbeton nach Faserbetonklassen wurde durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Planungsbüro, der Readymix im Gebiet Nordsachsen-Saale, der Abteilung Statik der Readymix in Bayreuth und der bauausführenden Firma möglich. Auf Grund der genauen Kenntnis der Leistungsfähigkeit der Stahlfasern, d.h. der äquivalenten Zugfestigkeit und auf Basis des DBV Merkblattes als Bemessungsgrundlage wurde Readymix Stahlfaserbeton nach Faserbetonklassen ausgeschrieben. Frau Fischer erläuterte ihre Erfahrungen bei der Abwicklung dieses Bauvorhabens, die Zusammenhänge zwischen den Ergebnissen der werkseigenen Produktionskontrolle und der Annahmeprüfung auf der Baustelle sowie die unterschiedliche Wirkung verschiedener Faserarten auf der Baustelle.

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen
der Fa. Readymix für die Ausführung von Fundamentplatten und Wänden im Wohnungsbau in Stahlfaserbeton erläuterte Norbert Nehls, Leiter Baustofftechnologie und Produktmanagement der Readymix AG im Gebiet Mecklenburg-Vorpommern. Mit diesen Zulassungen ist die Grundlage für die Anwendung des modernen Baustoffs noch vor Erscheinen und Einführung der Richtlinie „Stahlfaserbeton“ durch den DAfStb gegeben.

ReadyCALC –Das Berechnungsprogramm für Fundamente
wurde ebenfalls von Norbert Nehls vorgestellt. Der von Readymix erarbeitete und programmierte Algorithmus zur Berechnung von Bodenplatten und Streifenfundamenten auf der Grundlage von DIN 1045-1, DIN EN 206-1/DIN 1045-2und DBV-Merkblatt „Stahlfaserbeton“ erleichtert dem Planer die Bemessung dieser Bauteile mit werksgemischtem Readymix-Stahlfaserbeton. Das Programm liefert zuverlässig prüffähige statische Berechnungen für Gründungsbauteile kleinerer Wohnungsbauten. Interessierten Planern wird dieses Programm zur Nutzung zur Verfügung gestellt.

Der Kostenvergleich Stahlbeton – Stahlfaserbeton
wurde von Kurt Dachbrodt, Produktmanager Stahlfaserbeton und OrangeWanne im Gebiet Berlin-Brandenburg beispielhaft für zwei ausgeführte Fundamentplatten dargestellt. Er wies ein Einsparpotential von mindestens 15 €je 1 m² Fundamentplatte bei der Verwendung von Readymix-Stahlfaserbeton nach, indem er die Kosten Position für Position der ursprünglich in traditioneller Stahlbetonbauweise geplanten, von Readymix in Stahlfaserbeton umgerechneten Bauteile aufrechnete und verglich.

Dieser Beitrag bildet die gelungene Abrundung des Ingenieurtages.

Pressemitteilung FH Potsdam
24.02.2005

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