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Wie man ein Haus baut (3)
(Bsp:: ein etwas größeres Haus, z.B. eine Kinder- und Jugendeinrichtung)

Auf dieser Seite erfahren Sie,

wie man ein Haus baut.
Auch wenn es etwas größer ist als
ein Einfamilienhaus
- es ist (fast) immer dasselbe.

Am Anfang wird das Baufeld frei gemacht und man misst ein wenig ein.

Auch hier sind die Schurböcke unverzichtbar. Die Lage der Streifenfundamente wird danach eingemessen.

Dann kommt die Sohle dran: einschalen, bewehren, Zwischenabnahme - und los kann es gehen mit dem Betonieren.

Kurz danach wird losgemauert. Die oben schräg gemauerte Giebelwand gehört zum architektonischen Konzept. Die Rohbaufirma hat sogar die Überbindemaße beachtet.

In die Mitte kommt eine starke Mittelpfette, die auf Stützen steht. Der gemauerte Sockel nimmt später die Lehmwand auf, in der die Stützen verschwinden.

Hier sieht man die Errichtung der Lehmwand: 32,5 m lang, über 3 m hoch und fast 1/2 Meter dick.

Eine Lehmwand wird eingeschalt wie eine zu betonierende Wand, nur dass man nicht einfach den Lehm reinkippt und verdichtet. Deshalb kann das auch nicht jede Firma.

Der Lohn der Mühe ist eine schön strukturierte Lehmwand, die sowohl optisch anspricht als auch regulierend auf das Raumklima wirkt.

Die Vorderfront zeigt nach Süden. Hier ist die Unterkonstruktion der späteren Verglasung zu sehen, die zugleich Auflager und Stützen für die Dachbalken ist.

Für das relativ weit spannende flach geneigte Dach braucht es eine Menge Holz in Form der aufgedoppelten Dachsparren.

Hier liegen noch ein paar Bretter von der Attikaausbildung herum, da hat der Dachdecker bereits sein Material hoch gebracht.

Inzwischen wurde innen weiter gemauert und es sind auch schon ein paar Türelemente eingesetzt.

Große Glaselemente werden an der Südfassade an der Unterkonstruktion angebracht und mit Glashalteleisten gehalten.

Hier sieht man den Rohbau des Lehmofens, der später noch Gestalt annehmen wird.

In der Fassade sind inzwischen die Fensterelemente aus Holz eingesetzt. Nun ist entlang der Außenwand überall durchgängig ein Anschlag gegeben.

Die Fußbodenheizung wird verlegt, wo dann der Estrich drauf kommt.

Die Fassade ist in knalligem orange mit ThermoShield gestrichen worden, man sieht das erste Feld mit Lärchenholzschalung als Muster.

Auch innen ist es inzwischen flott weiter gegangen. Trockenbauer und Fliesenleger waren schon zugange. Auf dem Estrich liegen Naturwerksteinplatten.

 

Der fertig verputzte Lehmofen fängt an zu trocknen, im Hintergrund die Lehmwand.

 

Auf dem Gründach haben sich die ersten Sprossen zu Sedumplanzen entwickelt.

 

Ein unverzichtbares Utensil - selbst im Zeitalter der Lasermesstechnik - ist die gute alte Wasserwaage. Man nimmt eine teure aus Alu, weil die nicht verzieht.

 

Dieser optische Effekt entsteht, wenn man zwischen Glasfassade und Sonnenschutz-elementen aus Streckmetallfeldern steht.

 

Hier sieht man den Sonnenschutz, darüber der mit ThermoShield gestrichene Traufstreifen.

 

Inzwischen kann man den Gesamteindruck der Fassade mit Lärchenholzlatten beurteilen. Die Tür- und Fensterelemente sind mit Läden gesichert, die ebenfalls beplankt wurden.

 

Die Kollegen vom GaLaBau haben inzwischen die Platten der Terrasse verlegt Insgesamt sieht es schon so aus, als wenn bald alles fertig ist.

 

Auch die Möblierung gehört manchmal beim Bauen dazu, hier wurden Tische geliefert und aufgestellt.

 

Die große Abnahmekommission inspiziert hier die Küche, wo man schon am Einräumen ist.

 

Hier noch mal der Gebäudekubus in seiner ganzen optischen Pracht: schlicht aber elegant.

 

Die Kollegen vom Landschaftsbau haben ihren Beitrag geleistet, dass die Außenanlage ansprechend aussieht.

 

Auch ein kleiner Teich ist dabei, sogar mit einem Zaun drum, damit keine kleinen Kinder reinfallen können.

  Hier der straßenseitige Giebel als Haupteingang.
 

Endlich ist es geschafft. Die Eröffnungsfeier war ein tolles Fest für Groß und Klein. Alles wurde genau unter die Lupe genommen.

 

Unabkömmlich sind die Reden zur Eröffnung. Auf dem Lehmofen, der inzwischen schon mehrfach probebetrieben wurde, sieht man die Holzscheite zum Backen.

   

Natürlich bedarf es für solch einen gelungenen Bau gute Architekten
::
Scheidt Kasprusch Architekten
Dank gilt auch allen beteiligten Firmen, die dazu beitrugen, dass eine schönes Gebäude entstand und dass der Bau ausnahmsweise harmonisch ablief.

 
Querverweis:
:: Wie man ein Haus baut (1)
:: Wie man ein Haus baut (2)

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